Tag 22 – Wertheim, wir haben es geschafft! 🎉🏁
🌊 Es ist offiziell vollbracht
Es ist offiziell vollbracht. Nach 22 Tagen voller Höhen, Tiefen, Strömungen, Schleusen und unzähligen Kilometern im Wasser habe ich heute am Donnerstag, den 25. Juni, an der Mainspitze in Wertheim mein großes Fluss-Projekt beendet.
🗺️ Die allerletzte Etappe
Heute stand die allerletzte Etappe an. Mein Plan war klar: Ich wollte nicht zu spät ankommen, aber in einem perfekten Zeitfenster landen, in dem es meine Frau Anja rechtzeitig schafft, für den großen Zieleinlauf zu mir zu stoßen. Auf dem Papier standen heute noch einmal gigantische 2,5 Kilometer auf dem Programm – von Eichel, direkt unterhalb der Schleuse, bis vor zur Mainspitze an der Taubermündung.
🕒 14:12 Uhr – Der Sprung ins 27 °C warme Wasser
Um 14:12 Uhr wagte ich in Eichel den Sprung in den mittlerweile 27 °C warmen Main. Schon nach den ersten paar Zügen hatte ich den unverkennbaren Geschmack von Brackwasser im Mund. Ich muss ehrlich sagen: Ich bin unendlich froh, heute fertig zu sein. Noch zwei Tage länger bei diesem Wetter und ich hätte mich aus gesundheitlichen Gründen und wegen der rapide sinkenden Wasserqualität schlicht geweigert, noch einen Schritt weiterzuschwimmen.
🐢 Rekord im Langsam-Schwimmen
Weil ich heute so unter Dampf stand und einfach nur fertig werden wollte, setzte ich letztlich ein bisschen zu früh an. Das Ergebnis? Ich habe heute meinen persönlichen Rekord im Langsam-Schwimmen gebrochen! Für die letzten 700 Meter habe ich fast eine ganze Stunde gebraucht, um die Zeit bis zu meinem geplanten Ausstieg um 16:00 Uhr zu überbrücken.
Punktlandung: Mein Schatz war zusammen mit unserem Hund Thorin um fünf nach vier da, und mit den letzten 20 Metern konnte ich dann mit vollem Schwung ins Ziel einschwimmen.
🍾 Sektdusche & Abschlussfotos
Ich hatte mir für den Moment des Ankommens immer eine Sektdusche wie in der Formel 1 gewünscht – und genau die habe ich bekommen! Endlich kamen auch die extra für den Start am 4.6. bedruckten Shirts rechtzeitig an, sodass wir wunderschöne Abschlussfotos schießen konnten. (Die Bilder werde ich nächste Woche noch hier im Blog einbinden!)
🤝 Ein Erfolg, der niemals eine One-Man-Show ist
Ein Erfolg wie dieser ist niemals eine One-Man-Show. Ein solches Mammutprojekt steht und fällt mit den Menschen im Hintergrund – und ich hatte die beste Crew der Welt an meiner Seite.
❤️ Mein tiefster Dank
Mein tiefster, emotionalster Dank gilt meinem fantastischen Team: An Kerstin, Thomas, Danjela, Nico und Philip – danke für euren unermüdlichen Einsatz, das Bootfahren, die Logistik, die Reparaturen, eure unendliche Geduld und dass ihr mich jeden verdammten Tag sicher begleitet und motiviert habt. Ihr habt mir den Rücken freigehalten, als die Kräfte schwanden.
Und ganz besonders danke ich meiner Frau Anja. Du bist mein absoluter Fels in der Brandung. Dass du es heute trotz allem pünktlich an die Mainspitze geschafft hast, um mich im Ziel zu empfangen, hat diesen Moment erst perfekt gemacht. Ohne dich und deine Unterstützung im Hintergrund wäre ich niemals so weit geschwommen!
🍽️ Abschluss des Tages
Zum Ausklang des Tages sind wir alle noch gemütlich in die Gaststätte am Campingplatz eingekehrt. Ich bin einfach nur froh, es endlich geschafft zu haben, und unheimlich stolz auf mich, dass ich all die Tage im Bruststil durchgehalten habe. Und für alle, die mitgezählt haben: Die restlichen Kilometer, die mir durch die Verzögerungen bis Mainz fehlen, werde ich noch in diesem Jahr nachholen, sobald das Wetter wieder besser passt und der Wasserstand sich normalisiert hat!
😴 Jetzt: Erholung – na ja, fast
Jetzt steht erst einmal pure Erholung an. Na ja, fast: Bis Sonntagvormittag um 4:00 Uhr habe ich Pause, dann darf ich erst noch als Kampfrichter beim Triathlon in Lampertheim an der Strecke stehen. Aber ab Montag wird dann endgültig nur noch gechillt!
