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470 km für Innere Stärke
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🏊‍♂️ Tag 18: Alleine mit dem Main – Erholung für die Seele auf den letzten Kilometern

Unser Tag begann heute schon sehr früh: Kurz vor 7 Uhr sind wir am Campingplatz aufgebrochen und nach Lohr am Main gefahren. Nach unserer Ankunft gegen halb acht blieb erst einmal Zeit für eine kurze Verschnaufpause, denn es hatte sich Besuch angekündigt: Eine Journalistin vom Main-Echo kam für ein Interview vorbei. Es wurde ein richtig schönes Gespräch über das Projekt, die Höhen und Tiefen und den bevorstehenden Endspurt.

Um genau 8:39 Uhr hieß es dann wieder: Ab ins Wasser! Diesmal sah der Ablauf allerdings etwas anders aus als sonst. Da ich aktuell keinen Bootsführer mehr an Bord habe, musste ich die heutige Etappe leider ohne Begleitboot absolvieren. Geplant war deshalb auch nur ein kürzeres Stück bis kurz vor die Schleuse in Rothenfels. Thomas hat mich stattdessen mit dem Auto vom Land aus begleitet und immer wieder nach Stellen Ausschau gehalten, an denen er den Fluss einsehen und nach mir schauen konnte.

Nach einer wohlverdienten Mittagspause in Neustadt am Main habe ich schließlich um 13:30 Uhr das heutige Etappenziel erreicht.

 

💪 An der Leistungsgrenze – und trotzdem wunderschön

Ich will ehrlich sein: Das Schwimmen war heute wahnsinnig anstrengend. Nach 18 Tagen Dauerbelastung bin ich mittlerweile absolut an meiner körperlichen Leistungsgrenze angelangt, und die Strömung hat mich – wie so oft in den letzten Wochen – auch heute wieder im Stich gelassen.

Und trotzdem war diese Etappe ein absoluter Segen. Es war seit Langem mal wieder richtig erholsam. So ganz alleine im Fluss, ohne jede Ablenkung durch ein vorausfahrendes Boot – da waren nur ich, der Main und meine müden Knochen. Ich konnte mein ganz eigenes Tempo finden, musste mir um nichts Gedanken machen und konnte einfach nur schwimmen. Fast 12 Kilometer lang durfte ich diesen Zustand genießen. Es war superschön, und ich habe jeden einzelnen Moment dieser Ruhe auf dem Wasser aufgesaugt.

 

🙏 Ein großes Dankeschön an unseren neuen Unterstützer

Als wir wieder zurück an unserem Stützpunkt waren, stand für mich erst einmal ein ausgiebiger Mittagsschlaf auf dem Programm, um die Akkus wieder halbwegs aufzuladen.

An dieser Stelle möchte ich auch direkt ein riesiges Dankeschön an einen neuen Sponsor loswerden: Vielen lieben Dank an den Campingplatz Mainspessart-Park für die kostenlose Unterbringung! Solche Unterstützung gibt uns unglaublich viel Kraft für die letzten Tage.

 

🌙 Tagesabschluss

Jetzt werde ich noch eine Kleinigkeit essen und dann geht es spätestens um 21 Uhr ins Bett. Der Körper holt sich jetzt einfach, was er braucht.

Bis morgen – der Endspurt läuft!

Euer Matjes

Tag 19: Der Kampf im Kopf – Wenn der Main zur mentalen Zerreißprobe wird

🌅 Morgens um 7:00 Uhr – und der Körper sagt: Bleib liegen

Guten Morgen um 7:00 Uhr – und der Körper sagt eigentlich nur eins: Bleib liegen. Ich war hundemüde, die Kraftreserven fühlten sich komplett leer an. Es hat mich heute unendlich viel Überwindung gekostet, überhaupt aufzustehen und den Schritt ins Wasser zu wagen. Aber aufgeben? Keine Option.

Um 8:30 Uhr ging es in Rothenfels los, direkt unterhalb der Schleuse.

 

🧠 Von der ersten Sekunde an: Ich, ganz allein mit mir und dem Main

Der zäheste Kampf der gesamten Tour

Die Bedingungen machten es mir heute nicht leicht. Strömung? Fehlanzeige. Dazu brennt die Sonne seit Tagen unbarmherzig vom Himmel. Im Wasser selbst merkt man die Hitze zwar kaum, aber man spürt die Auswirkungen: Das Wasser stand förmlich und schmeckte heute ehrlich gesagt auch überhaupt nicht gut.

Schon nach wenigen hundert Metern meldeten sich meine Muskeln mit einer klaren Botschaft: „Hör jetzt endlich auf!“

Ich habe die Zähne zusammengebissen und bin weitergeschwommen. Nach zwei Stunden war die 5‑Kilometer‑Marke geknackt. Noch einmal 5 Kilometer standen auf dem Plan.

Mein mentaler Anker war Triefenstein oben auf dem Berg. Ich wusste: Wenn ich das sehe, bin ich fast da. Also schwamm ich. Eine Stunde. Noch eine Stunde. Zähes, schweres Vorankommen. Aber der Berg wollte einfach nicht auftauchen.

 

🧭 Orientierungslos im Fluss

Was die Sache heute extrem schwer gemacht hat, war die fehlende Orientierung. Normalerweise halte ich mich an den Kilometersteinen fest, die alle 200 Meter am Ufer stehen. Doch heute? Alles komplett zugewachsen. Auch die großen Kilometerschilder waren teilweise unsichtbar hinter dem dichten Grün verborgen.

Ohne Orientierung, wie weit man eigentlich schon ist, fühlt sich das Schwimmen endlos an. Obwohl ich laut Uhr eigentlich ein gutes Tempo machte, hatte ich das deprimierende Gefühl, auf der Stelle zu stehen.

Der Körper schrie: Du musst raus! Es war der bisher mental anstrengendste und zäheste Tag der gesamten Reise.

 

🌿 Ein magischer Moment im Schilf

Um den Kopf freizubekommen und durchzuatmen, habe ich mich zwischendurch immer wieder einfach treiben lassen. Und der Main hat mich für die Qualen entschädigt – mit einem Naturerlebnis, das man vom Boot oder vom Ufer aus so wohl nie zu sehen bekommt:

Am Ufer tauchte eine Ricke mit ihrem Kitz auf, die zum Trinken ans Wasser wollten. Nur knapp 20 Meter daneben saß ein Fuchs im Gebüsch und beobachtete die beiden ganz genau.

Das Reh hatte den Fuchs definitiv im Wind, hatte aber enormen Durst. Ich durfte mucksmäuschenstill Zeuge werden, wie sich die beiden Rehe in extremer Zeitlupe und mit allerhöchster Vorsicht durch das Schilf ans Wasser herangepirscht haben.

Ein absolut spannender und magischer Moment, der mich für ein paar Minuten den Schmerz in den Armen vergessen ließ.

 

🏁 Das Ziel vor Augen: Endlich Ruhetag!

Nach 4 Stunden und 9 Minuten harter Arbeit war es dann geschafft: In Lengfurt bin ich aus dem Wasser gestiegen. Fix und fertig, komplett leer, aber am Ziel für heute.

Jetzt gibt es nur noch ein Gefühl: Pure Vorfreude auf morgen. Morgen ist Ruhetag! Die Muskeln dürfen regenerieren, der Kopf darf abschalten, und die Akkus werden wieder aufgeladen, bevor es auf die Zielgerade Richtung Wertheim geht.

Danke fürs Daumendrücken an diesem harten Tag – ihr glaubt gar nicht, wie viel mir euer Support bedeutet!

Euer Matjes

 

🧘 Jetzt aber: Beine hoch und den verdienten Ruhetag genießen!

 

Tag 20: Vom Labor zurück an den Fluss – Und die Waage lügt nicht! ⚖️🌊

👋 Moin moin zusammen!

Es ist immer noch unfassbar warm da draußen, und mein Tag startete heute nicht im Wasser, sondern auf der Straße. Ich musste heute Morgen noch einmal nach Offenbach am Main zur wissenschaftlichen Studie, die mein Projekt begleitet. Einmal komplett durchchecken bitte!

 

🧪 Frische Laborwerte

Die Ergebnisse der Blutwerte sind frisch eingetroffen:

  • Blutbild: Absolut super!

  • Leberwerte & Ferritin: Beide etwas erhöht. Aber Entwarnung vom Ärzteteam: Für jemanden, der gerade im absoluten Leistungssport-Modus ist (und das tue ich hier wohl ohne Zweifel!), ist das völlig normal. Der Körper arbeitet unter Volllast.

 

⚖️ Das eigentliche Highlight: Das Gewicht

Die Spannung steigt… Wollt ihr es wissen? Ich könnte es euch ja sofort verraten, aber dann wäre die ganze Spannung weg. Also erzähle ich erst mal, wie mein Tag weiterging… 😉

 

😴 Support-Zuwachs und müde Knochen

Nachdem ich wieder zurück am Campingplatz war, ging erst einmal gar nichts mehr. Ich bin aktuell einfach sowas von totmüde. Also: Augen zu und ab in den wohlverdienten Mittagsschlaf!

Um 16:00 Uhr dann: Wachwerden mit tollen Neuigkeiten. Kerstin ist für die letzten beiden Tage angereist! Sie wird mich auf dem finalen Stück begleiten – riesige Freude! Verstärkung fürs Team können wir jetzt auf der Zielgeraden super gebrauchen.

Kurz darauf steckte auch Thomas den Kopf in den Wohnwagen. Er kam gerade vom Schwimmbad zurück und stellte natürlich sofort die Frage aller Fragen: „Und, was sagt das Gewicht?!“

 

💥 Die Auflösung: 8 Kilo im Main gelassen!

Okay, ich spanne euch nicht länger auf die Folter. Ich habe Thomas die Zahl genannt, und ich nenne sie jetzt auch euch:

👉 Es sind satte 8 Kilogramm!

8 Kilo, die ich in den letzten Wochen im Wasser gelassen habe – und das Beste daran: Ich habe nicht einen Tag lang gehungert!

Das zeigt einfach, was für eine brutale Verbrennungsmaschine der Körper wird, wenn man tagelang Kilometer um Kilometer im Fluss frisst.

 

🍽️ Der Plan für heute und morgen

Heute Abend belohnen wir uns erst einmal. Das ganze Team geht gemütlich essen, um die Speicher wieder aufzufüllen.

Danach geht es zeitig ins Bett, denn morgen steht sie schon an: die vorletzte Etappe unseres großen Abenteuers in Richtung Wertheim.

Drückt mir weiterhin die Daumen – das Finale ist in Sicht!

Euer Matjes 💙

Tag 21: Reiner Kopfkampf – Wenn der Körper streikt und die Psyche trickst 🧠💥

😵 Sowas von müde. Sowas von abgekämpft.

Gestern Abend hat mein Körper bereits vor 20 Uhr vehement den Stecker gezogen – es ging einfach nichts mehr. Doch die Nacht war alles andere als erholsam: Dreimal wurde ich wach, weil mir buchstäblich jeder einzelne Muskel wehtat.

Mein System verlangte lautstark nach schneller Energie und Flüssigkeit – Heißhunger auf Schokolade und unbändiger Durst auf Wasser. Glücklicherweise konnte ich nach den kurzen nächtlichen Boxenstopps jeweils relativ schnell wieder einschlafen.

 

⏰ 7 Uhr – der Wecker gnadenlos

Um 7 Uhr morgens dann der unbarmherzige Wecker. Mein Körper schrie sofort: „Nein, heute nicht!“ Aber mein Wille hielt dagegen: „Auf geht’s, das schaffst du!“

Ein riesiges Dankeschön an Kerstin und Thomas. Die beiden waren zum Glück schon wach und haben mich direkt mit den entscheidenden Worten motiviert: „Es ist das vorletzte Mal. Morgen ist Schluss!“

 

🌊 Rein in die Routine – und rein in den Widerwillen

Also rein in die gewohnte Routine: Fertigmachen, Morgentoilette und ab an den Fluss.

Direkt unterhalb der Schleuse Lengfurt stieg ich ins Wasser – und ehrlich gesagt mit wahnsinnigem Widerwillen.

Zu allem Überfluss glich der Main heute mit fast 25°C einer Badewanne, weit jenseits meiner Wohlfühltemperatur. Dazu kam eine extrem zähe Fließgeschwindigkeit von knapp 0,9 km/h.

Der Fluss floss kaum, aber die Ausreden in meinem Kopf dafür umso schneller.

 

🧠 Brutaler Kampf gegen die eigene Psyche

Was folgte, war ein knallharter, brutaler Kampf gegen die eigene Psyche.

Wenn der Vorwärtsdrang im Wasser fehlt, fängt der Kopf an, nach jedem Strohhalm für einen Abbruch zu suchen.

Sogar meine Migräne meldete sich plötzlich an. Ich habe sofort laut und deutlich in mich hineingeschrien: „Das ist keine Migräne und ich habe keine Kopfschmerzen!“

Und das Faszinierende: Genau in dem Moment, als ich spürte, wie sich die Kopfhaut zusammenziehen wollte, verschwand das Gefühl wieder.

Kurz darauf meinten meine Beine, einen Krampf vortäuschen zu müssen. Auch hier meine klare Ansage: „Das habt ihr nicht!“ – und weg waren sie bzw. eigentlich gar nie da.

Es ist absolut erstaunlich, welche Spiele das Gehirn treibt, um einen zum Aufgeben zu zwingen.

 

Der Wendepunkt auf den letzten Kilometern 🚴‍♂️🔥

Unterwegs traf ich Kerstin und Thomas immer wieder an den vereinbarten Punkten.

Um 11:30 Uhr stand die ersehnte Pause an: Raus aus dem Main, zwei Bananen verdrücken und einen halben Liter Wasser tanken.

Nach ca. 20 Minuten Pause ging es zurück ins Nass. Und nur 100 Meter nach dem Wiedereinstieg passierte es:

💥 Ein gigantischer Motivationsschub aus dem Nichts!

Radfahrer am Ufer erkannten mich aus dem heutigen Zeitungsbericht der Main‑Post.

Sie fingen an zu jubeln, feuerten mich lauthals an und trugen mich mental über die verbleibenden Kilometer.

Von da an lief es wieder: Es waren noch 2,5 Kilometer bis zum heutigen Tagesziel etwas oberhalb der Schleuse Eichel.

 

🛏️ 14:30 Uhr – Zurück am Campingplatz

Um 14:30 Uhr war ich schließlich wieder am Campingplatz.

Der Akku war komplett leer – es ging ohne Umwege direkt ins Bett für einen ausgiebigen Mittagsschlaf.

Heute werde ich definitiv wieder extrem früh das Licht ausmachen und meinem Körper die verdiente Ruhe gönnen.

 

Morgen: Das große Finale an der Mainspitze in Wertheim 🎉🏁

Endspurt!

Tag 22 – Wertheim, wir haben es geschafft! 🎉🏁

🌊 Es ist offiziell vollbracht

Es ist offiziell vollbracht. Nach 22 Tagen voller Höhen, Tiefen, Strömungen, Schleusen und unzähligen Kilometern im Wasser habe ich heute am Donnerstag, den 25. Juni, an der Mainspitze in Wertheim mein großes Fluss-Projekt beendet.

 

🗺️ Die allerletzte Etappe

Heute stand die allerletzte Etappe an. Mein Plan war klar: Ich wollte nicht zu spät ankommen, aber in einem perfekten Zeitfenster landen, in dem es meine Frau Anja rechtzeitig schafft, für den großen Zieleinlauf zu mir zu stoßen. Auf dem Papier standen heute noch einmal gigantische 2,5 Kilometer auf dem Programm – von Eichel, direkt unterhalb der Schleuse, bis vor zur Mainspitze an der Taubermündung.

 

🕒 14:12 Uhr – Der Sprung ins 27 °C warme Wasser

Um 14:12 Uhr wagte ich in Eichel den Sprung in den mittlerweile 27 °C warmen Main. Schon nach den ersten paar Zügen hatte ich den unverkennbaren Geschmack von Brackwasser im Mund. Ich muss ehrlich sagen: Ich bin unendlich froh, heute fertig zu sein. Noch zwei Tage länger bei diesem Wetter und ich hätte mich aus gesundheitlichen Gründen und wegen der rapide sinkenden Wasserqualität schlicht geweigert, noch einen Schritt weiterzuschwimmen.

 

🐢 Rekord im Langsam-Schwimmen

Weil ich heute so unter Dampf stand und einfach nur fertig werden wollte, setzte ich letztlich ein bisschen zu früh an. Das Ergebnis? Ich habe heute meinen persönlichen Rekord im Langsam-Schwimmen gebrochen! Für die letzten 700 Meter habe ich fast eine ganze Stunde gebraucht, um die Zeit bis zu meinem geplanten Ausstieg um 16:00 Uhr zu überbrücken.

Punktlandung: Mein Schatz war zusammen mit unserem Hund Thorin um fünf nach vier da, und mit den letzten 20 Metern konnte ich dann mit vollem Schwung ins Ziel einschwimmen.

 

🍾 Sektdusche & Abschlussfotos

Ich hatte mir für den Moment des Ankommens immer eine Sektdusche wie in der Formel 1 gewünscht – und genau die habe ich bekommen! Endlich kamen auch die extra für den Start am 4.6. bedruckten Shirts rechtzeitig an, sodass wir wunderschöne Abschlussfotos schießen konnten. (Die Bilder werde ich nächste Woche noch hier im Blog einbinden!)

 

🤝 Ein Erfolg, der niemals eine One-Man-Show ist

Ein Erfolg wie dieser ist niemals eine One-Man-Show. Ein solches Mammutprojekt steht und fällt mit den Menschen im Hintergrund – und ich hatte die beste Crew der Welt an meiner Seite.

 

❤️ Mein tiefster Dank

Mein tiefster, emotionalster Dank gilt meinem fantastischen Team: An Kerstin, Thomas, Danjela, Nico und Philip – danke für euren unermüdlichen Einsatz, das Bootfahren, die Logistik, die Reparaturen, eure unendliche Geduld und dass ihr mich jeden verdammten Tag sicher begleitet und motiviert habt. Ihr habt mir den Rücken freigehalten, als die Kräfte schwanden.

Und ganz besonders danke ich meiner Frau Anja. Du bist mein absoluter Fels in der Brandung. Dass du es heute trotz allem pünktlich an die Mainspitze geschafft hast, um mich im Ziel zu empfangen, hat diesen Moment erst perfekt gemacht. Ohne dich und deine Unterstützung im Hintergrund wäre ich niemals so weit geschwommen!

 

🍽️ Abschluss des Tages

Zum Ausklang des Tages sind wir alle noch gemütlich in die Gaststätte am Campingplatz eingekehrt. Ich bin einfach nur froh, es endlich geschafft zu haben, und unheimlich stolz auf mich, dass ich all die Tage im Bruststil durchgehalten habe. Und für alle, die mitgezählt haben: Die restlichen Kilometer, die mir durch die Verzögerungen bis Mainz fehlen, werde ich noch in diesem Jahr nachholen, sobald das Wetter wieder besser passt und der Wasserstand sich normalisiert hat!

 

😴 Jetzt: Erholung – na ja, fast

Jetzt steht erst einmal pure Erholung an. Na ja, fast: Bis Sonntagvormittag um 4:00 Uhr habe ich Pause, dann darf ich erst noch als Kampfrichter beim Triathlon in Lampertheim an der Strecke stehen. Aber ab Montag wird dann endgültig nur noch gechillt!

 

🙏 Danke an meine Crew – und danke an euch alle fürs Daumendrücken!

 

🏡 Endlich daheim: Vom Rückreise-Marathon, kaputten Klimaanlagen und einer ganz besonderen Überraschung

Nach über drei intensiven Wochen auf und am Wasser hat mich das normale Leben wieder! Der heutige Freitag stand noch einmal ganz im Zeichen der Logistik, aber seit 11:00 Uhr vormittags bin ich endlich wieder zu Hause.

 

🚗 Rückreise-Marathon mit Hitze-Faktor

Der Rückweg vom Campingplatz war allerdings ein kleiner Marathon für sich. Da die Klimaanlage im Auto meiner Frau Anja leider den Geist aufgegeben hat, hieß es für sie: früh los, bevor die große Hitze zuschlägt. Sie hat sich bereits morgens um 7:00 Uhr auf den Heimweg gemacht, um es im Auto halbwegs aushalten zu können.

Für mich lief es etwas entspannter ab: Nachdem Thomas und ich zum Glück schon gestern das Boot komplett auf dem Auto verladen hatten – wofür ich unendlich dankbar war, denn alleine wäre das heute ein echter Kraftakt geworden –, bin ich um 7:30 Uhr aufgestanden. Nachdem der Wohnwagen fertig gemacht war, ging es für mich um 9:00 Uhr auf die Straße.

 

🏠 Ankommen & Alltagsschub

Das Ankommen daheim nach so langer Zeit war ein großartiges Gefühl. Zeit zum Beinehochlegen gab es aber erst einmal nicht: Zuerst mussten wir uns um ein neues Handy kümmern, bevor ich mir den bitter nötigen und absolut verdienten Mittagsschlaf gönnen durfte. Mein Körper schreit nach über drei Wochen Dauereinsatz einfach nur noch nach Erholung.

 

🏅 Nächster Einsatz schon in Sicht

Und die Erholung tut bitter not, denn das Wochenende wird noch einmal straff: Am Sonntag steht für mich schon wieder der nächste Einsatz an – diesmal als Kampfrichter beim Triathlon in Lampertheim. Die echte, tiefe Ruhephase wird also wohl erst am Montag beginnen.

 

🎉 Eine ganz besondere Überraschung

Aber der absolute Höhepunkt des heutigen Tages steht mir jetzt gleich noch bevor, und darauf freue ich mich riesig: Mein Schwiegervater hat sich heute Nachmittag zusammen mit seiner Lebensgefährtin zum Kaffee, Kuchen und Grillen angekündigt.

Das Besondere daran? Er hat sich selbst eingeladen – etwas, das er eigentlich nie macht. Aber er möchte mir persönlich zu dem geschafften Projekt gratulieren. Diese Geste bedeutet mir unglaublich viel und ist der schönste Lohn nach all den Strapazen auf dem Main.

 

🔥 Feierabend & Familienzeit

Heute Abend wird es für mich definitiv früh ins Bett gehen. Jetzt wird aber erst einmal der Grill angeschmissen und das Wiedersehen im Kreis der Familie gefeiert!

Bis bald, Euer Matjes

  1. Fazit des Main Projekts 2026

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