🌊 Warum ich schwimme
Eine Geschichte von Herkunft, Ruhe und innerer Kraft
📍 Wer ich bin
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Ich wurde im Dezember 1971 in Fulda, Hessen (Deutschland) geboren.
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Wasser und Bewegung begleiten mich seit meiner frühesten Kindheit.
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Der Main wurde schon früh zu einem Ort, der mich geprägt hat.
🧒 Wurzeln im Wasser
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Viele meiner schönsten Kindheitserinnerungen hängen am Main.
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Jedes Jahr an Pfingsten waren wir paddeln – eine der wenigen Konstanten in meinem Leben, die ausschließlich positiv waren.
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Diese Tage auf dem Wasser gaben mir ein Gefühl von Freiheit, Sicherheit und Leichtigkeit.
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Der Main wurde zu einem Ort, an dem ich mich zuhause fühle.
🏊 Der Moment, der alles veränderte
Mainflingen, 2019:
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Spontan entschied ich, im Main eine längere Strecke zu schwimmen.
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Ohne Plan, ohne Vorbereitung – einfach aus dem Gefühl heraus.
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Am Ende wurden es 10 Kilometer und 7 Stunden im Wasser.
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Dort, mitten im Fluss, begann meine Reise als Langstreckenschwimmer.
💬 Leben mit innerer Unruhe
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Ich lebe mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsreaktion.
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Kopf und Körper sind oft in ständiger Alarmbereitschaft.
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Entspannung war für mich lange kaum erreichbar.
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Nichts brachte echte Ruhe – bis zu diesem Tag im Main.
🌙 Der Wendepunkt nach fünf Stunden
Nach etwa fünf Stunden im Wasser passierte etwas Unerwartetes:
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Ein Gefühl tiefer Entspannung stellte sich ein.
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So, als hätte ich einen langen Arbeitstag hinter mir.
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So, als würde ich nach dem Abendessen entspannt auf dem Sofa sitzen und fernsehen.
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Ein Zustand, in dem Körper und Geist gleichzeitig loslassen – etwas, das ich sonst kaum erreiche.
💙 Warum ich heute Langstrecke schwimme
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Weil das Wasser mir Ruhe schenkt, die ich sonst selten finde.
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Weil es meine schönsten Kindheitserinnerungen mit meinem heutigen Weg verbindet.
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Weil jeder Zug mich erdet und mir Klarheit gibt.
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Weil ich dort Kraft finde, mich sortiere und weitergehe.
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Weil ich durch meine Projekte zeigen möchte, wie viel Stärke in uns steckt, wenn wir unseren eigenen Weg finden.